Parodontologie

Paradontitis
Paradontitis

Zahnfleisch­ent­zünd­ungen und Zahn­fleisch­rückgang haben vielfältige Ursachen und sind keinesfalls immer nur auf mangelnde Pflege oder vorher­gehende Allgemein­erkrank­ungen wie z.B. Diabetes zurückzuführen. Zwar kann eine gute Zahnpflege den Zahn­verlust hinauszögern oder verhindern, doch andere Ursachen können dem durchaus entgegen­wirken. Vom Rauchen einmal abgesehen spielen z.B. berufsbedingter wie privater Stress häufig eine große Rolle, ebenso wie falsche Ernährung.

Daher begnügen wir uns keinesfalls nur darum kurzfristig gute Ergebnisse mittels in unserer Praxis durchgeführter operativer Techniken – Knochenaufbau mit ß-tricalciumphosphat, PRP (plateled rich plasma: mit Blutkörperchen in einer Zentrifuge angereichertes körpereigenes Plasma), Behandlung der Parodontaltaschen und Anregung des Knochenwachstums (der Osteoblasten) mittels Laser etc. – zu erzielen, sondern bieten darüber hinaus begleitende therapeutische Maßnahmen wie z.B. orthomolekulare Medizin oder individuelle Ernährungsberatung an.

Gesunde Ernährung wird häufig missverstanden, denn die einheitliche Ernährung für jedermann ist ein Trugschluss. Was für den einen gesund ist, kann den anderen krank machen. Nahrungsmitteltests durch Blutanalysen geben häufig Aufschluss über Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die wesentlich häufiger vorkommen als allgemein bekannt ist. Auf diese und andere Besonderheiten muss im Bedarfsfall eingegangen werden, um langfristig gute Ergebnisse zu erzielen.

Erkrankungen des Zahnfleisches weisen immer auf andere Störungen im Körper und sollten daher auch ganzheitlich therapiert werden!

Zahnverlust ist nicht unumgänglich. Mit gezielten Behandlungen können lockere Zähne häufig wieder stabilisiert werden. Moderne Behandlungsverfahrenund neue bio-tech Materialien ermöglichen dabei sogar die teilweise Regeneration des einmal verloren gegangenen Knochens.