Cerec

Cerec 3-Gerät
Sirona PC-Einheit

Die neue Gerätegeneration ermöglicht uns die direkte Herstellung von Inlays aus Keramik direkt am Patienten. Inlays wurden früher - an Stelle von Füllungen - aus gegossenem Metall (meist Goldlegierungen) im Techniklabor hergestellt und anschließend vom Zahnarzt einzementiert. Sie waren hinsichtlich Haltbarkeit und biologischer Verträglichkeit den damals üblichen Amal­gamfüllungen überlegen. Obwohl wir als Naturheilkundler dem Einsatz von Metallen (auch von Goldlegierungen) in der Mundhöhle grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, blieb uns meist aus rein technischen Gründen keine andere Wahl, zumal da wir Amalgam seit über zwanzig Jahren nicht mehr in unserer Praxis verwenden. Wir wissen warum!

Mit dem Einsatz hochwertiger und hochfester Keramiken in neuerer Zeit boten sich dann erstmals Möglichkeiten, die unseren Forderungen nach biologischer Verträglichkeit und Langlebigkeit gerecht wurden.

Der Einsatz der neuen Gerätegeneration war dann ein weiterer Meilenstein in der Versorgung kariesgeschädigter Zähne:

Direkt nach der Präparation des Zahnes wird mit einer Spezialkamera die exakte Form der Kavität gescannt und an einen Computer übertragen.

Sirona Fräs-Einheit

Der Computer übermittelt wiederum diese Daten kabellos an eine Fräsmaschine im Nebenraum, die innerhalb kürzester Zeit das Inlay aus einem Keramikblock fräst, sodass dieses grazile Wunderwerk der Technik noch in gleicher Sitzung beim Patienten eingesetzt werden kann. Das erspart sowohl Herstellungskosten, als auch Zeit für den Patienten, da anschließend keine weiteren Termine mehr nötig sind. Wir geben dieser Methode auch den Vorrang gegenüber den heute üblichen Kunststofffüllungen. Haltbarkeit, biologische Verträglichkeit und hohe Ästhetik sprechen einfach für sich.